2007
Wustrow - Lensian: Mehr als 1400 Bunde
Stroh gehen in massiver Scheune in Flammen auf
Vermutlich durch Brandstiftung
brannte ein massives Klinkergebäude in den frühen Morgenstunden
des 14.08.07, gegen 04:00 Uhr, am Rand der Ortschaft Lensian, Am
Rundling, nieder.
In der Scheune befanden sich mehr als 1400 Bunde Stroh, so dass
ein Gesamtschaden von mehr als 43.000 Euro entstand.
Die Feuerwehren Lensian, Wustrow und Lüchow waren mit insgesamt
40
Einsatzkräften zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Die weiteren Ermittlungen des Kriminalermittlungsdienstes Lüchow
dauern an.
Bericht: Kai RIchter, Pressestelle PI
Lüneburg
Foto: Carola Jozwiak

LK Lüchow-Dannenberg:
(Zusammengestellt von Erhardt Burmester, FEL Lüchow)
Datum: 18.05.2007
Einsatzort: Köhlen
Eingesetzte Feuerwehren: Luckau, Clenze, Wustrow, Lensian,
Püggen, Beesem, Lüchow
Einsatzleiter: GBM T. Breese
Einsatzart/Bemerkung: Scheunenbrand in voller Ausdehnung
Pferdestall ausgebrannt in Köhlen:
Tiere kamen nicht zu Schaden - Feuerwehren retteten benachbarte
Gebäude - Ursache unbekannt
Bis nach Lüchow hin war in der
Nacht zu Sonnabend am dunklen Himmel der Feuerschein zu sehen,
der von einem Großbrand kündete. Er wütete in Köhlen.
Kurz vor Mitternacht war dort auf einem landwirtschaftlichen
Anwesen in einem Pferdestall ein Feuer ausgebrochen. Zum Glück
hatte der Eigentümer die Flammen so rechtzeitig bemerkt, dass er
sowohl die Pferde als auch einen Traktor aus dem Gebäude holen
konnte. Als die ersten Löschkräfte eintrafen, hatte sich das
Feuer bereits im gesamten Stall ausgebreitet, die Flammen
schlugen aus dem Fenster, aus dem Dach.
Wichtigste Aufgabe der Wehrleute war es, die Gebäude in der
unmittelbaren Nachbarschaft des brennenden Stalles - eine Scheune
und ein Wohnhaus nebst Stall vor dem drohenden Übergreifen des
Feuers zu schützen. Verstärkung musste her: Schließlich waren
rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz; sie waren aus Luckau, Clenze,
Wustrow, Lensian, Püggen und Beesem herbei geeilt. Auch die
Kameraden aus Lüchow waren zugegen, sie hatten ihre Drehleiter
mitgebracht. Dem raschen und gekonnten Vorgehen der Wehrleute ist
es zu verdanken, dass die zu schützenden Nachbargebäude keinen
Schaden erlitten.
Der Pferdestall war jedoch trotz des gezielten Löscheinsatzes
nicht mehr zu retten. Noch am Sonnabend-Vormittag glühte und
flackerte es hier und dort in dem Gebäude, sodass
Nachlösch-Arbeiten notwendig waren. Während des Einsatzes waren
auch Kreisbrandmeister Uwe Schulz, sein Stellvertreter Claus
Bauck und Gemeindebrandmeister Torsten Breese zugegen. Auch die
Kriminalpolizei war vor Ort, um die Ursache des Feuers zu
ermitteln, eine Aufgabe, der sich auch der
Kreisbrandschutzprüfer widmet.
Noch gibt es keine Erkenntnisse. Auch die Schadenshöhe ist noch
nicht geschätzt worden. Vor Ort waren nur Spekulationen zu
hören, etwa die Ansicht, der Schaden betrage wohl mindestens
100000 Euro, vermutlich noch mehr.
Bild: Ausgebrannt ist dieser Pferdestall in Köhlen. Noch am Sonnabend-Vormittag waren Nachlöscharbeiten (Foto) nötig. Rund 100 Einsatzkräften von sieben Feuerwehren war es in der Nacht gelungen, vom Feuer bedrohte Gebäude in der Nähe des Stalles zu retten.
Bericht: EJZ
Bild: D. Boick

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